Franz Roubaud

Franz Roubaud | Marktszene im Kaukasus | WVZ-Nr. 894

Erweitern Sie Ihr Wissen mit dem "VAN HAM Lexikon der Kunst" und informieren Sie sich über die Hauptvertreter des "19. Jahrhunderts". 

Franz Roubaud                         
1856 - 1928

 

Franz Roubaud wurde am 3. Juni 1856 in Odessa als viertes von fünf Kindern einer katholischen Familie geboren. Sein Vater war der aus Marseille stammende Buchhändler Honoré Fortune Alexandre Roubaud. Mit neun Jahren trat er einer Zeichenklasse bei, gleitet von F.A. Malman. Nach einem Aufenthalt in Tiflis und Polen, zieht Roubaud 1877 nach München.

Er schreibt sich in der Königlichen Bayerischen Akademie der Bildenden Künste ein, wo seine Sorgfalt und Berufung von C. von Piloty entdeckt wird. Da er sich das Leben in München jedoch schon bald nicht mehr leisten kann, kehrt er 1880 nach Odessa zurück, um dort als Zeichenlehrer zu arbeiten. 1881 reist Roubaud nach Paris und Südfrankreich. Nach dieser Reise setzt er sein Studium in einem privaten Kurs bei dem Schlachtenmaler Josef von Brandt in München fort.

Zar Alexander III. finanziert Roubaud Aufenthalte im Kaukasus und in der Ukraine, sowie Besuche in u.a. Eriwan, Tiflis und Baku. Kurze Zeit später, im Jahre 1882, entsteht sein erstes beachtetes Gemälde, welches ein Jahr später in der Akademie in St. Petersburg ausgestellt und ausgezeichnet wurde.

weiter...

Auswahl Werke
des Künstlers

Marktszene im Kaukasus
Zuschlag: € 30.000
Kaukasischer Reiter
Zuschlag: € 25.000
"Lone standard bearer"
Zuschlag: € 9.000

Weitere Künstler
zu Thema:

19.Jh. > Münchner Schule

 

Eintrag in der
Galerie der Rekorde

 

Auswahl weiterer Werke:

Gemälde 19. Jahrhundert